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Andere Länder, andere Bußgelder

Die Bußgelder für Verkehrsdelikte sind im europäischen Ausland meist höher als in Deutschland. Vor allem in der Urlaubszeit kann das für böse Überraschungen sorgen. Was Reisende in den Nachbarländern beachten sollten.
 

Fahren Sie auch gerne mit dem Auto in den Urlaub? Wenn ja, dann Vorsicht auf Europas Straßen. Denn wer sich nicht an die Vorschriften hält, kann eine böse und teure Überraschung erleben. Die Geldbußen innerhalb Europas variieren nämlich stark. Großbritannien, die Schweiz und die skandinavischen Länder kassieren die höchsten Bußgelder im europäischen Vergleich. Auch die Dänen sind streng: Wer in Dänemark mit zu viel Promille erwischt wird, ist gleich ein ganzes Monatsgehalt los. Dabei kommt man mit rund 20 Euro für Falschparken in Österreich noch geradezu günstig davon. Vor allem Temposündern drohen teure Rechnungen. So kostet eine Tempoüberschreitung von ­55 Kilometern pro Stunde in Frankreich ab 1.500 Euro, in Großbritannien verlangen die Ordnungshüter dafür umgerechnet sogar mehr als 3.000 Euro. Zum Vergleich: 50 Kilometer pro Stunde zu viel kosten in Deutschland 240 Euro.

 

Bußgelder aus ganz Europa

Noch vor einigen Jahren hatten Bleifüße, Schluckspechte und Falschparker im Ausland kaum etwas zu befürchten. Die Knöllchen verschwanden meist im Bürokratie-Dschungel. Und konnten die Behörden den Fahrzeughalter nicht ermitteln, wurde der Verstoß ad acta gelegt. Im Herbst 2010 hat sich dies allerdings geändert. Jetzt können die Bußgelder aus EU-Staaten auch in Deutschland eingetrieben werden. Die Datenbank EUCARIS,  das europäische Fahrzeug- und Führerschein-Informationssystem, ermöglicht den Austausch von Fahrzeug- und Fahrerlaubnisregisterdaten zwischen berechtigten öffentlichen Stellen der beteiligten Länder. Die Dateneingabe der Länder ist derzeit noch freiwillig. Die Bußgelder werden allerdings erst ab einer Mindesthöhe von 70 Euro vollstreckt. Rechtsberater empfehlen dennoch, das Knöllchen zu bezahlen, auch wenn es manchmal schmerzt.